Die Geschichte des SoVD

Der Verband wurde 1917 unter dem Namen „Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten“ gegründet, um erstmals die Versorgungsansprüche der Kriegsopfer des Ersten Weltkriegs und ihrer Hinterbliebenen durchzusetzen. 1918 erfolgte die Umbenennung in „Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer“. Mitbegründer und Vorsitzender war bis 1919 der sozialdemokratische Politiker Erich Kuttner.

Im Jahr der Machtergreifung 1933 durch die Nationalsozialisten beschloss der Reichsbund die Auflösung seiner Organisation, weil ein aktiver Widerstand gegen die Diktatur Hitlers aussichtslos war. Mit diesem Schritt entzog sich der Reichsbund der weitgehenden Gleichschaltung von Politik, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Verbänden. Diese Entscheidung ermöglichte 1946 einen von der Vergangenheit unbelasteten und glaubwürdigen Neubeginn.

Er setzte sich danach aus Kriegs- und Zivilbeschädigten sowie Sozialrentnern und Hinterbliebenen zusammen und vertritt die Interessen der durch Behinderung und Krankheit betroffenen Menschen.

Der Reichsbund in Klixbüll wurde am 12.01.1951 gegründet und nennt sich heute Ortsverband Klixbüll – Bosbüll – Tinningstedt.

Hier geht es zur Satzung für Kreis- und Ortsverbände.